ÖCIG Jugend am Dachstein 2014

Am letzten Wochenende im September erklomm die ÖCIG- Jugend den Dachstein. Am Samstagmorgen trafen wir uns im ÖCIG Jugend- Hauptquartier, räumten die Autos ein und machten uns auf den Weg. In Obertraun angekommen bestiegen wir voll bepackt die Seilbahn und fuhren auf den 2100m hohen Krippenstein. Dort stärkten wir uns für die Wanderung und ließen den gewaltigen Ausblick auf uns wirken. Frisch gestärkt machten wir uns auf den Weg zur Aussichtsplattform „5fingers“ – dort konnten wir einige Paragleiter beim Absprung beobachten. Auch die Welterbe Spirale besuchten wir und machten ein klassisches „Selfie“.  Auf unserem weiteren Weg kreuzten wir die Eishöhlen, die von uns erforscht wurden. Weiter ging es zum Dachstein- Hai, ein Aussichtspunkt der etwas anderen Art, der mit einem wunderbaren Blick über die Berglandschaft lockt. Danach wanderten wir gemütlich zum Heilbronner Kreuz. Hier legten wir eine weitere Pause ein und genossen den Ausblick und die Stille….

Nach gefühlten Stunden kamen wir abends in unserer Hütte an und genossen gemeinsam das wohlverdiente Bier und die letzten Sonnenstrahlen des Tages. Nach einem ausgezeichneten Abendessen zückten wir die UNO- Karten und ließen den Abend gemütlich mit einem Spielchen ausklingen.

Am nächsten Morgen stärkten wir uns mit einem guten Frühstück, packten die Rucksäcke und machten uns auf den Weg zurück. Um das Wandern ein bisschen spannender zu machen, wählten wir eine Abkürzung. Laut Hüttenwirtin sei es überhaupt kein Problem diese zu bewältigen. Aber einige von uns kamen beim Erklimmen der meterhohen Felswände dann doch an ihre körperlichen Grenzen. Die Strapazen wurden aber mit dem Ausblick auf einen etwas entlegenen See gemildert. Einige Berggipfel und steile Felswände später trafen wir auf dem Hauptweg ein. Mit der Seilbahn ging es wieder zurück ins Tal, ein Bergabstieg war keine Option mehr.

 

An diesem Wochenende hatten wir eine Reihe von Emotionen durchlebt, von Freude, Entspannung bis hin zu Überforderung war alles dabei. Selbst die technischen Handicaps konnten uns nicht stoppen. Es war ein tolles Wochenende und eine schöne Erfahrung für alle.

 

 

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