Wir über uns
Die Österreichische Cochlea-Implant Gesellschaft (ÖCIG) wurde 1992 von
Franz K. Wimmer gegründet. Franz Wimmer, der 1984 nach mehreren Hörstürzen vollständig ertaubte, wurde 1986 als erster österreichischer Patient von Prof. Ernst Lehnhardt mit einem
mehrkanaligen Cochlear Implantat versorgt.
Aus der eigenen Situation heraus hat sich Franz K. Wimmer die Unterstützung Betroffener zur Lebensaufgabe gemacht.
Gerade die Familien, die mit der Gehörlosigkeit ihrer Kinder konfrontiert wurden,
waren die ersten Betroffenen, denen der Schwerpunkt seiner Arbeit galt.
Durch Beratung, gemeinsam mit dem Team der HNO-Abteilung der Landeskrankenanstalten unter Prim. Univ. Prof. Dr. Gerd Rasp und vor allem durch Kontakte und gemeinsame Aktivitäten und
Informationsveranstaltungen zeigte er den Betroffenen einen positiven Weg in die Zukunft.
Nach seinem viel zu frühen Ableben im Sommer 2003 wird der Verein nun von Präsidenten Ing. Franz Jank und den Vizepräsidentin Elisabeth Reidl und Prim. Univ. Prof. Dr. Gerd Rasp
nun in diesem Sinne ehrenamtlich fortgeführt.
Die ÖCIG ist ein gemeinnütziger Verein, der allen Interessierten und CI-Trägern,
unabhängig von Implantatherstellern offen steht.
Die ÖCIG ist ein Firmenunabhängiger Verein. Die Vereinsarbeit gilt der Förderung von gehörlosen und ertaubten Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Gerade diese Unabhängigkeit ermöglicht die Interessensvertretung der CI-Träger auf breiter Ebene. Die Vereinsziele sind unter anderen:
- Beratung und Betreuung von gehörlosen und erlaubten Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen samt deren Familien.
- Abhaltung von Informationsveranstaltungen für Betroffene und die interessierte Öffentlichkeit.
- Erfahrungs- und Informationsaustausch von Betroffenen und deren Familienangehörigen.
- Kontakt zu anderen Vereinen und Verbänden für Schwerhörige, Gehörlose und CI-Träger.
- Abhaltung von Veranstaltungen zur Freizeitgestaltung und Kontaktpflege Betroffener.
Die ÖCIG wird ausschließlich durch Mitgliedsbeiträge und Spenden finanziert.
Auch Ihr Beitritt zu diesem Verein, der auch Nichtbetroffenen offen steht,
sowie durch Ihre Unterstützung helfen Sie uns die Arbeit fortzusetzen.